Auflösung!

Hiermit erklären wir die Auflösung der Antifa Main-Tauber (AFALMT).

30.08 Abschiebung verhindern

Dezentraler Aktionstag – hier der Aufruf.

Überall in Deutschland und Österreich werden wir um den 30. August 2008 herum blockieren, stören, verhindern. Unser Protest richtet sich gegen das System der Migrationskontrolle, gegen die Selektion von Einwanderern und gegen die Brutalität des Abschiebsystems.

Wir beharren dagegen auf dem Recht zu wandern, auf dem Recht zu bleiben, auf dem Recht auf Bewegungsfreiheit. Unsere Solidarität gilt den Verfolgten, den Illegalisierten, den Ausgebeuteten, den Abenteurern!

Wir legen das Abschiebesystem lahm – mit Aktionen an Abschiebeknästen und –lagern, bei Ausländerbehörden, auf Flughäfen und bei Profiteuren – bei allen Agenten der rassistischen Behandlung und Kontrolle von Menschen.

Wir erklären uns solidarisch mit allen, die für ein Bleiberecht kämpfen, die sich wehren gegen die Zumutungen der rassistischen Sondergesetze für Flüchtlinge und Migrant_innen, die Abschiebungen verhindern, die sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit nehmen. Mit dem Aktionstag reihen wir uns ein in die alltäglichen Kämpfe um Würde und Rechte.

Mit Demonstrationen, Blockaden, Ämterbesuchen und kreativen Protestaktionen werden wir Sand ins Getriebe streuen. So wollen wir den Blick auf die Unmenschlichkeit der Zuwanderungsverhinderung lenken, auf die rassistischen Schikanen und Angriffe von Behörden, Polizei und Nazis und die Diskriminierung durch Sondergesetze wie Residenzpflicht, Abschiebehaft und Lagerunterbringung.

Beteiligt euch mit eigenen Aktionen am Tag ohne Abschiebungen – damit das Migrationsregime Geschichte wird!

Wer hierbleiben will, soll bleiben dürfen! Wer kommen will, soll kommen dürfen! Gleiche Rechte und Bewegungsfreiheit für alle!
30.August 2008
gemeinsam stören, blockieren, lahm legen!

Gegen das Abschiebesystem und Migrationskontrolle, für das Recht auf Bewegungsfreiheit

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geplant sind also u.a. Aktionen wie die Nachtdemo in Büren vor der dortigen JVA, feiern mit Musikbeiträgen & blockieren; dazu ein Tribunal mit anschließender Nachtdemo in Wuppertal

=> ZUR HOMEPAGE (http://abschiebefrei.blogsport.de)

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Parteileben

neu online: kleiner Bericht zur Infoveranstaltung der REPs in Miltenberg, 16.07 hier

2 neue Texte:

einmal zur Demo in Mfeld, etwas ausführlicher als das bisheriger und mit Kommentar ( -> Berichte)

dazu: -Argumente gegen Rechts: ..Meinungsfreiheit?-

Veranstaltungstipps

*25.06- Donnerstag*

Deutschland – Türkei
3.Halbzeit: ..gemütliches Beisammensein der verschiedenen Fanblöcke, friedlich und kultiviertes Nachbesprechen des so eben beobachteten Spiels. Da sage doch nochmal einer was gegen dieses wiederbelebte „Wir-Gefühl“ und verbindenden Nationalstolz. Wir sind das Team, wir sind Deutschland und wir sind ..
0:4 für die Toleranz – Top!

*28.06- Samstag*

doch noch erfreuliches, aufgepasst! Erstmalig wird am 28.06 in Wertheim das „No Paseran“ veranstaltet, ein Rock gegen Rechts Festival mit 9 Bands in der Halle 115. Der Name leitet sich dabei vom Schlachtruf „Kein Durchkommen [den Faschisten]“ der republikanischen Truppen aus dem Spanischen Bürgerkrieg ab, und soll dabei auch stellvertretend für die Intention der Konzertveranstaltung stehen: Ein Entgegenstellen angesichts präsenter Tendenzen des Wegschauens und Kleinredens neonazistischer Gewalt, wie auch fortwährender Vereinnahmung von Bevölkerungsteilen durch rechtsextremes Gedankengut. Nicht erst mittels staatlicher Maßnahmen und neuer Sicherheitsgesetze sondern im direkten Umfeld eines Jeden, dort wo man selbst immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert wird. Dementsprechend fließen auch Gewinne in die antifaschistische Jugendarbeit im Raum Main-Tauber.

Musikalisch wird dabei mit einem Stilmix von rhythmischem Ska-Punk über Punkrock und melodischem Hardcore bis zu HipHop den verschiedenen Geschmäckern Rechnung getragen, umrahmt wird das Ganze noch von Infoständen und veganem Essen. Mit den T-Killas und den Tequilla Terminators aus dem Raum Miltenberg sowie den Würzburger Band Rubble The Cat sorgen gleich 3 Ska-Punk Kapellen dafür, dass es weder an Stimmung noch Tanzmöglichkeiten fehlt. Daneben kommen mit Schöne Schaisse (Marktheidenfeld), Heiss und Fettig (Röllfeld) und Sprachdurchfall (Schefflenz) auch ernster Töne durchs Mikro – (Deutsch)Punk mit politischen Inhalten sorgt für gute Pogoatmosphäre. Für alle die es noch härter mögen: A Nightdancers Lament (Aschaffenburg) sowie Today We Rise aus Würzburg bedienen auch die Freunde von melodischem Hardcore und Screamo. Als Highlight des Abends tritt dann mit Kurzer Prozess eine antifaschistische HipHop Crew aus Nürnberg auf, denen ihre durchdachten Texte und eingängigen Melodien bereits eine treue Fangemeinde eingebracht haben. Leider fällt jedoch die Funk-Band Combo Kanista verletzungsbedingt aus.

Der Einlass ist auf 13:30 angesetzt, eine halbe Stunde später soll das Programm eingeleitet werden. Als altbewährter Veranstaltungsort tritt die Halle 115 im Wertheimer Reindhardshof auf, wo ein parallel stattfindendes Stadtteilfest für nette Nachbarschaft sorgt. Anfahrtsbeschreibungen, eine Programmübersicht sowie nähere Infos zu den Bands finden sich unter , Karten werden für 10€ noch genügend an der Abendkasse vorhanden sein.

Repression & Richterstuhl

Karlsruhe- Der Anmelder von „Jetzt erst recht – Repression und G8 entgegentreten“ wurde aufgrund angeblicher Untätigkeit beim Verstoß gegen gestellte Auflagen bei der von ihm organisierten Demonstration verurteilt. Bemerkenswert hierbei: weder die Verstöße an sich zogen für die jeweiligen Einzelpersonen weitere Folgen nach sich, waren also anscheinend nicht den Aufwand einer weiteren Ermittlung wert, noch kam Kritik von Polizeiseite an die Demo an sich – sie sei friedlich verlaufen. Auch Augenzeugenberichte über das engagierte Entgegentreten des Angeklagten gegen eben jene Übertretungen wurde keine besondere Bedeutung beigemessen – die Aussage der Polizei über angebliche Untätigkeit blieb entscheidend („..nicht ausreichend“).

Entscheidende Hinweise auf den „Unwillen“ des Angeklagten, die Demonstrationsteilnehmer von Übertretungen abzuhalten, sah der Richter in dessen vorheriger Klage gegen an den Aufmarsch gestellten (und teilweise rechtswidrigen!) Auflagen – somit sei klar gewesen, dass er auch nicht an einem Verhindern von Ausschreitungen interessiert gewesen sei. Hierbei wurde also die vollkommen legitime Inanspruchnahme von Rechtsmitteln am Ende auf bedenkliche Weise gegen den Antragsteller verwendet, während das illegale Abfilmen schon zu Beginn der Demonstration mit der Begründung, dass Verstöße auch nicht angekündigt werden, gerechtfertigt und verteidigt wurde.

Insgesamt lieferte der vorsitzende Richter Neuberth („Wer bestellt muss auch bezahlen“) wohl eine Art Grundsatzurteil darüber, wie mit der seiner Ansicht nach „schlechten Demonstrationskultur“ (seiner Ansicht nach sei man bessergestellt als in anderen Ländern, „da muss man gar nicht nach Moskau oder Peking blicken“) verfahren werden kann, wird es doch so ermöglicht, allein auf Polizeiaussagen aufbauend, die Veranstalter für sämtliche Vorgänge bei einer Demonstration auch direkt in Verantwortung zu nehmen, also folglich die Anmeldung einer solchen Veranstaltung mit sehr hohem persönlichen Risiko zu verbinden.

Denn wer möchte schon die Hand dafür ins Feuer legen, dass es bei den teilweise provozierend eng ausformulierten Auflagerichtlinien nicht auch mal zu Überschreitung selbiger kommt, gar nicht zu sprechen von einem Demonstrationsverlauf der in offener Konfrontation mit der Polizei führt.

So ist also abzusehen, dass in Zukunft völlig vom „guten Willen“ der beobachtenden Polizeikräfte abhängt, was Organisatoren politischer Meinungskundgebungen im Anschluss an jene erwarten zu haben – da ja selbst kleinste Verstöße mit rechtlichten Konsequenzen für Anmelder enden können, falls ihnen von Seite der Ordnungskräfte mangelnder Einsatz beim Unterbinden eben jener attestiert wird. Neben dieser offensichtlich auf Willkür basierenden Rechtssprechung drängt sich auch die Frage auf, wie leicht es für die Justiz wird, nun mittels von der Polizei (ob nun uniformiert oder in zivil) ausgehenden Provokationen und Übergriffen auf Demonstrationsteilnehmer, welche ja nicht selten der Auslöser für nachfolgende Ausschreitungen sind, im Anschluss die Anmelder strafrechtlich zu verfolgen, da der Ursprung für die provozierten Gewalttätigkeiten ja meist im Nachhinein nur schwer nachzuvollziehen bzw im Falle einer Verhandlung auch nachzuweisen ist.

So mag der Richter evtl berechtigterweise beim Angeklagten einen gewissen Widerwillen gegenüber den auferlegten Einschränkungen festgestellt haben, vielleicht ging dieser bei seinem Eingreifen zum Verhindern einer Übertretung selbiger nicht mit ganzem Herzen vor; jedoch ist unverständlich, wie daraus folgend ein Urteil konstruiert werden kann, bei dem ein Organisator für eine Tat eines Anderen verurteilt wird, ihm seine (möglicherweise latent sympathisierende) Haltung als Aufforderung bzw Duldung und Anleitung interpretiert wird, Verstöße wohlgemerkt die so geringfügig waren, dass sie den friedlichen Charakter der Demonstration in keinster Weise beeinflussten noch eine weitere Verfolgung nach sich zogen.

Momentan gibt besagtes Urteil wohl nur Vorgaben für das Einzugsgebiet der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – es bleibt abzuwarten, ob sich diese Art der Urteilsfällung weiter verbreitet oder Einzelfall bleibt.

quelle: indymedia

http://de.indymedia.org/2008/06/220382.shtml

Studienzentrum Weikersheim, Schönbohm und die CDU

Nachfolgender Artikel wurde uns die Tage zugesendet. Mal wieder ein klares Zeichen wo die CDU steht, insbesondere Brandenburgs Innenminister Schönbohm. Studienzentrum Weikersheim muss dicht gemacht werden!!!

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„Denken ohne Schere im Kopf“

SZW-Kongress: Innenminister Jörg Schönbohm über ,,Neger'‘ und ,,flügellahme CDU'‘

,,Es gibt keine rechten Flügel in der CDU mehr'‘, bedauert Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm beim 30. Jahreskongress des Studienzentrum Weikersheim (SZW). Die Union sei flügellahm.

Weikersheim. Rund 100 Köpfe zählte die Eröffnungsveranstaltung des zweitägigen SZW-Jahreskongresses. Das SZW sieht sich selbst als christlich-konservative Denkfabrik. Kritikern gilt das von Hans Filbinger 1979 gegründete Institut als Netzwerk der Neuen Rechten.

Die Kongresseröffnung durch SZW-Vizepräsident und Innenminister Jörg Schönbohm hatte durchaus den Charakter eines Polit-Kabaretts. Vollmundig und doppeldeutig begrüßte CDU-Lokalpolitiker Helmut Schwarz die Teilnehmer ,,im Namen aller Weikersheimer, die hinter dem Studienzentrum stehen.'‘

Der scheidende SZW-Präsident Bernhard Friedmann (Nachfolger ist der Unternehmensberater Bernhard von Diemer) konkretisierte das Kongressthema ,,Gegen die Meinungsdiktatur der Political Correctness'‘. Es gehe ,,um die Frage: Was darf man hier noch sagen?'‘ – das SZW und seine Vordenker sehen sich am Polit-Pranger, von einer ,,neuen Hexenverfolgung'‘ war in den Publikumsreihen die Rede.

Jörg Schönbohm, General a.D. und seit 1999 Innenminister von Brandenburg zog – unter Bravo-Rufen und Szenenapplaus – fast eine Stunde kräftig vom Leder und breitete am zahlreichen ,,Beispielen'‘ aus, worum es ihm geht. Am Begiff ,,Neger'‘ lasse sich das exemplarisch zeigen. Das abwertende ,,Neger'‘ oder ,,Nigger'‘ sei in den USA zunächst dem Begriff ,,coloured people'‘ (Farbige), dann den ,,black people'‘ (Schwarze) gewichen. Heute werde die Bezeichnung ,,persons of african race'‘ favorisiert. Dies habe aber, meint Schönbohm, nicht zu einer gesellschaftlichen Besserstellung der Schwarzen geführt, sondern nur zu einem ,,hohen Maß an Verwirrung und Unsicherheit in der Bevölkerung'‘. Man schmunzelt im Publikum, als Schönbohm den albernen Lübke-Rede-Auftakt zitiert: ,,Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Neger'‘. Nur um es vorweg zu nehmen: SZW-Präsident Friedmann nannte Schönbohms Beitrag am Schluss eine ,,brillante Rede'‘, die er seinem Amtsnachfolger zum Abdruck im SZW-Organ ,,Weikersheimer Blätter'‘ empfahl.

Neben solchen Verunglimpfungen durch die Hintertür (- denn soll der verunsicherte Bürger wieder zum Begriff ,,Neger'‘ zurückkehren? Nein – das will Schönbohm dann auch wieder nicht, aber wir haben halt mal öffentlich drüber nachgedacht, d. Red.) nahm Schönbohm vor allem seine CDU ins Gebet.

Es ,,müsste die CDU sein'‘, die sich gegen ,,solche Erscheinungen'‘ vielfältiger Sprach-Verwirrung (Bsp. etwa die Wortkonstruktion ,,MitgliederInnen'‘) und soziokultureller Fehlentwicklungen (Bsp. Berlin: ,,Wenn wir dort unsere Weihnachtslieder singen, spielen die ihre Bongos'‘ – gemeint waren die dort lebenden ,,Neger'‘, d. Red.) wehrt.

Doch die Union samt ,,Frau Merkel'‘ sei quasi eine lahme Ente, vor allem am rechten Flügel. Er habe den ,,Eindruck, dass sich das christliche Abendland seiner christlichen Wurzeln schämt'‘, so Schönbohm und verteufelt den ,,Amoklauf der Politischen Korrektheit'‘. Man (damit meint er u.a. sich selbst) müsse doch ,,ohne Schere im Kopf'‘ denken, reden, schreiben können. Das er das – wie viele andere SZW-Ideologen – gerne in der Wochenzeitung ,,Junge Freiheit'‘ tut, daraus macht er keinen Hehl. Politologen ordnen das Blatt mehrheitlich als Sprachrohr der ,,Neuen Rechten'‘ mit einer Scharnier- oder Brückenkopf-Funktion zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus ein.

Wo es eine Partei ,,Die Linke'‘ gebe, da müsse es ,,demokratietheoretisch'‘ auch eine ,,Rechte'‘ geben, phantasiert Schönbohm am Ende. Es gebe ,,vielleicht eine nicht geringe Anzahl von Mitbürgern'‘ die dies wünschten ,,ohne es offen auszusprechen.'‘

Fazit: Studienzentrum wie es leibt und lebt. Nur mit – im Vergleich zu früher – weniger Kongressteilnehmern und nicht mehr im hohen Rittersaal. Man tagt im kleinen Säulensaal einen Stock tiefer.

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(c) SWP/Tauber Zeitung

Kurzer Bericht zum Samstag

Rund 100 Nazis waren es, die am vergangenen Samstag den Weg nach Marktheidenfeld fanden. Die Demo war für 200 Nasen angemeldet, gerechnet wurde aber mit mindestens 400 Faschos, was aufgrund der zahlreichen Kameradschaften, welche auf der Unterstützerliste des Kameradschaftsbundes Hochfranken standen, auch zu erwarten war. Dass es dann aber nur 100 Gestalten waren, kann mensch als derbe Klatsche für die Faschos werten.

Demgegenüber standen rund 250 AntifaschistInnen und wohl nochmals so viele „Bürgerliche“. Wie zu erwarten fanden an allen Zufahrtsstraßen nach Marktheidenfeld Kontrollen durch „Team Green“ statt. Laut Infos der Cops waren selbige mit einer „niedrigen dreistelligen Zahl“ an BeamtInnen im Einsatz. Werden wohl so ca. 400 gewesen sein, darunter auch zahlreiche USKler. Tja liebe Einsatzleitung, ham ma uns ein wenig verkalkuliert, nee?!? Bereits gegen 11 Uhr kam es zu einer Sitzblockade der Naziroute durch rund 120 AntifaschistInnen. Nach ca. 1 Stunde bewegte sich die mittlerweile auf rund 250 Antifas angewachsene Gruppe auf der Naziroute dem Treffpunkt der Nasen entgegen. Dies sorgte bei den Cops doch für etwas Überraschung und der Block konnte erst kurz vorm „Alten Festplatz“ durch die USKler gestoppt werden. Hier kam es daraufhin zur zweiten Sitzblockade. Vielen Dank nochmals an die Leute, die die Blockade auf eigene Kosten mit Mineralwasser versorgten!!! Wie nicht anders zu erwarten, wollte die Einsatzleitung der Polizei in Zusammenarbeit mit der Versammlungsbehörde den naziaufmarsch unbedingt durchsetzen, somit wurde mit den Nazis vereinbart, eine kürzere Route zu laufen. Es war somit zumindest ein Teilerfolg für die AntifaschistInnen, denn den Faschos stand nun nur noch die Hälfte der ohnehin kurzen Route zur Verfügung. In Verbindung mit den lautstarken Protesten am ZOB, war es den Faschos kaum möglich Leute mit ihrem geistigen Dünnpfiff zu belästigen.
In einem kleinen Park an der Naziroute, wurde ein Versuch die Faschos ein wenig aufzumischen durch großzügige Pfefferspraygabe der (Zivi-!!!)Bullen verhindert. Es war somit leider nicht möglich den Faschoaufmarsch ganz zu verhindern. Hätten sich mehr SchülerInnen und „Bürgerliche“ an den Gegenaktionen beteiligt, wäre eine zweite Blockade und somit eine Verhinderung des Naziaufmarsches durchaus möglich gewesen!

Die Bullen nahmen über ein Duzend AntifaschistInnen mit teils haarsträubenden Begründungen in Gewahrsam. Die Krönung waren ein paar „Bürgerliche“, die einer von USKlern bedrängten Antifaschistin die Beine stellten und so zu Fall brachten… wenn wir euch W….. in die Finger bekommen hätten…

Unser Dank geht an alle AntifaschstInnen, SchülerInnen, Punkers und sonstige TeilnehmerInnen an der Blockade! Ebenso an das aufrufende Antifa-Bündnis Unterfranken, den EA und die Leute vom Infotelefon! Insgesamt ein guter Tag für den Antifaschismus und eine Kräftige auf die Zwölf für die Faschos!

Nazis verpisst euch – keiner vermisst euch!

Letzte Infos

Die empfohlene Anfahrt der Nazis (von der Seite des KS Hof):

BAB3 – Ausfahrt Marktheidenfeld – Altfeld – Alte Mainbrücke – Brückenstraße – Luitpoldstraße – Baumhofstraße

Die PKWs der Nazis werden in Seitenstraßen geparkt sein… seit kreativ…

Auch Naziautos haben Scheiben und Reifen…

ab 11.30 Uhr ist Treffpunkt der Nazis am Alten Festplatz Ecke Baumhofstraße/Friedensstraße

13.00Uhr Auftaktkundgebung der Faschos

Route:

Alter Festplatz – Friedensstraße – Petzoltstraße – Luitpoldstraße – Adenauerplatz (Zwischenkundgebung) – Kreuzbergstraße – Friedensstraße – Alter Festplatz

Die Live-Bands der Nazis dürfen bei der Zwischenkundgebung spielen!!!

Die Route ist nur ca. 1100 Meter kurz (lang wäre somit der falsche Ausdruck)!!!

Die „bürgerlichen“ Proteste gegen die Nazis werden sich auf den Bereich ZOB/Adenauerplatz konzentrieren.

Antifaaktionen ergeben sich vor Ort, haltet euch an die Kräfte vor Ort oder nutzt das Infotelefon!

Das Bullenrevier befindet sich in der Würzburger Straße, ca. 50 Meter vom ZOB entfernt… hier wird vermutlich auch wieder die GESA sein.

Veranstaltungen in Marktheidenfeld morgen:

-Im Hof der „Fa. Udo Lermann“ Street-Soccer-Cup

-Bereich Marktplatz Dartturnier

-Bereich Marktplatz Jusos-Infostand

-Kirche am Alten Festplatz – Gottesdienst

Also falls die Cops euch fragen wohin des Wegs…

Infotelefon und EA

Das Antifabündnis Unterfranken hat auf der Homepage www.wegmitnazis.de.vu nun die Nummern des Infotelefon und des EA (Ermittlungsausschuss) bekanntgegeben:

Infotelefon: 01 76 – 52 29 95 24

EA: 01 52 0 – 3 96 48 78

Der EA wird am Samstag ab 8.00 Uhr erreichbar sein, da es wohl zu massiven Vorkontrollen seitens der Cops kommen wird und bereits hier erste „Probleme“ auftreten können/werden. Wenn ihr in Gewahrsam genommen werdet, oder beobachtet dass Leute von den Cops mitgenommen werden meldet dies bitte dem EA. Bitte antwortet nur auf die Fragen des EA.

Das Infotelefon wird ab 9.00 Uhr besetzt sein und gibt euch -wie der Name schon sagt- Informationen zum Naziaufmarsch etc… Das Infotelefon bitte nicht anrufen wenn ihr in Gewahrsam kommt, bzw. beobachtet wenn Leute mitgenommen werden. Dafür ist der EA da!!!

Es wird unbedingt angeraten in Wechselkleidung zu erscheinen, da die Bullen angedroht haben massiv durchzugreifen! Und nochmals der Hinweis: Überlegt was ihr mitnehmt, schaut auch nochmal das Auto durch, die Bullen haben Leute schon wegen Schneeketten in Gewahrsam genommen… (kein Witz!!!)

Es ist davon auszugehen, dass an allen Zufahrtsstraße nach Marktheidenfeld Kontrollen stattfinden werden. Vermutlich werden die Bullen auch ihre „Bad Boys In Blue“ auffahren…

Weitere Infos zu Gegenaktionen und der nazidemo folgen…

Hier nochmal die Bus- und Zugverbindungen nach Marktheidenfeld am Samstag:

Hier nun die Bus- und Zugverbindungen:

Wertheim ZOB(Bus) – 8:40
Uettingen – 9:15 Uhr
Umsteigen!
Uettingen (Bus) – 9:43 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 10:00 Uhr

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Würzburg ZOB(Bus) – 9:15 Uhr
Uettingen – 9:43 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 10:00 Uhr

Lohr Bahnhof(Bus) – 9:25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 10:00 Uhr

Miltenberg Bahnhof(Zug) – 7:45 Uhr
Wertheim Bahnhof – 8:21 Uhr
Umsteigen!
Wertheim ZOB (Bus) – 8:40 Uhr
Uettingen – 9:15 Uhr
Umsteigen!
Uettingen (Bus) – 9:43 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 10:00 Uhr

Aschaffenburg HBF(Zug) – 8:29 Uhr
Lohr Bahnhof – 8:53 Uhr
Umsteigen!
Lohr Bahnhof (Bus) – 9:25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 10:10 Uhr

Crailsheim Bahnhof (Zug) – 08.18 Uhr
Ansbach – 08.50 Uhr
Umsteigen
Ansbach Bahnhof (Zug) – 09.10 Uhr
Würzburg HBF – 10.16 Uhr
Umsteigen
Würzburg HBF (Zug) – 10.35 Uhr
Lohr Bahnhof – 11.14 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Nürnberg HBF (Zug) – 09.04 Uhr
Fürth HBF – 09.12 Uhr
Kitzingen – 09.58 Uhr
Würzburg HBF – 10.19 Uhr
Umsteigen
Würzburg HBF (Zug) – 10.35 Uhr
Lohr Bahnhof – 11.14 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Stuttgart HBF (Zug) – 07.05 Uhr
Ludwigsburg HBF – 07.15 Uhr
Heilbronn HBF – 07.50 Uhr
Bad Friedrichshall-Jagstfeld – 08.00 Uhr
Osterburken – 08.28 Uhr
Lauda – 08.51 Uhr
Würzburg HBF – 09.22 Uhr
Umsteigen
Würzburg HBF (Zug) – 10.35 Uhr
Lohr Bahnhof – 11.14 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Mannheim HBF (Zug) – 06.37 Uhr
Heidelberg HBF – 06.55 Uhr
Osterburken Bahnhof – 08.23 Uhr
Umsteigen
Osterburken – 08.28 Uhr
Lauda – 08.51 Uhr
Würzburg HBF – 09.22 Uhr
Umsteigen
Würzburg HBF (Zug) – 10.35 Uhr
Lohr Bahnhof – 11.14 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Wiesbaden HBF (Zug) – 08.39 Uhr
Mainz HBF – 08.49 Uhr
Darmstadt HBF – 09.32 Uhr
Aschaffenburg HBF – 10.13 Uhr
Umsteigen
Aschaffenburg HBF (Zug) – 10.17 Uhr
Lohr Bahnhof – 10.43 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Gießen HBF (Zug) – 08.22 Uhr
Bad Nauheim – 08.39 Uhr
Friedberg – 08.42 Uhr
Frankfurt HBF – 09.07 Uhr
Umsteigen
Frankfurt HBF (Zug) – 09.30 Uhr
Hanau HBF – 09.59 Uhr
Aschaffenburg HBF – 10.17 Uhr
Lohr Bahnhof – 10.43 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr

Würzburg HBF (Zug) – 10.35 Uhr
Lohr Bahnhof – 11.14 Uhr
Umsteigen
Lohr Bahnhof (Bus) – 11.25 Uhr
Marktheidenfeld ZOB – 12.00 Uhr





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