Umtriebe der braunen Brut
REPs in Miltenberg – 16.07.08; Zugesandter Bericht eines Anwesenden:
Für Mittwoch, den 16.07.08 hatte im beschaulichen Miltenberg (Bayern), die
Partei REP zu einer Infoveranstaltung aufgerufen.
Diese sollte ab 19:30 im sich gegenüber des Bahnhofs befindlichen
Gasthaus „Schwejk“ stattfinden, durch Flyerwerbung der Republikaner
aufmerksam geworden, versammelten sich eine handvoll, zwischen 20 und 30,
Jugendliche vor dem Bahnhof, mit dem Ziel ihr missfallen rechtsextremer Parteien
gegenüber kundzutun.
Die sich zunächst friedlich am Bahnhof aufhaltenden Jugendlichen weckten
offenbar das Misstrauen des Betreibers der Gaststätte, jedenfalls wurde von
ihm umgehend die Polizei verständigt. Die zwei herbeigerufenen Beamten
teilten dem Betreiber jedoch mit, dass sie vorerst nichts tun könnten, und
gingen nicht ohne gesagt zu bekommen, dass man sie erneut rufen werde, falls
die Jugendlichen etwas anstellen sollten.
Als dann ganze vier REPler aufkreuzten, um ihre Infoveranstaltung
durchzuführen gesellten sich die Jugendlichen mit einem spontan
improvisierten Transpi vor den Eingang der Gaststätte, woraufhin einer der
Republikaner sofort die Polizei verständigte um mitzuteilen, dass dort
eine nicht angemeldete Demonstration statt fände.
Als dann ein Streifenwagen erschien, wurden die Jugendlichen aufgefordert ihr
„Transpi“ abzugeben. Zusätzlich wurde darauf hingewiesen, dass sie sich auf
sehr dünnem Eis befänden, wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz belangt zu werden.
Kurz darauf traf ein zweiter Streifenwagen ein; die Personalien eines offenbar
willkürlich ausgesuchten Jugendlichen wurden aufgenommen und dieser zum Ansprechpartner die Polizei erklärt. Ebenfalls wurde eine
Spontanversammlung zugelassen, zu deren Versammlungsleiter er polizeilich ernannt
wurde. Das „Transpi“ jedoch bekamen die Jugendlichen nicht zurück, unter der Begründung, dass der Inhalt beleidigend sei.
Zusätzlich erteilte die Polizei die Auflagen, den Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen und Gäste der Veranstaltung der Republikaner
weder physisch noch psychisch auf irgendeine Weise am besuchen der Republikanerveranstaltung zu hindern.
Wobei sich letzteres schwierig gestaltet hätte, da schlicht keine
Gäste zur Veranstaltung der REP kamen, nach dem die Republikaner anderthalb
Stunden in der Tür gestanden und gewartet hatten. Nebenbei versucht sie sich
über die Gegner, welche inzwischen ein neues Transparent gebastelt hatten,
lustig zu machen, was allerdings scheiterte, da sie nicht in der Lage waren
abfällige Kommentare auf Nachfrage auch zu begründen. Schließlich schlossen sie
sich in der Gaststätte ein.
Nach einer weiteren halben Stunde entschlossen sich die übrig gebliebenen
Jugendlichen, leider hatten die meisten inzwischen das Interesse verloren und
widmeten sich anderen dingen, zu einer kleinen Spontandemo, durch die Altstadt,
am Zielort, Marktplatz, wurden sie bereits von einem Streifenwagen erwartet,
dort löste der Versammlungsleiter die Versammlung auf.
Von der Polizei wurde darauf noch einer der Jugendlichen kurz festgehalten,
dessen Personalien aufgenommen, und ihm Post Versprochen, mit dem Vorwurf, das
er Handzettel, ohne Impressum an Passanten Verteilt habe, un damit gegen das
Pressegesetz verstoßen habe.
Fazit: Über Sinn und Nutzen, dieser Veranstaltung lässt sich
streiten, vor allem da die meisten anwesenden recht unmotiviert erschienen und
sich lieber dem Alkohol widmeten.
Doch wenigstens wurde ein kleines Zeichen gesetzt, dass es vielleicht doch noch
Leute gibt, hier die bereit sind nicht alles hinzunehmen, auch positiv zu
bemerken wäre, dass einige Passanten vorher und während der
Veranstaltung in Gespräche verwickelt werden konnten. Auch wenn es traurig
ist, dass von anfänglich bis zu dreißig am Ende nur noch elf Leute bereit waren,
sich an der spontanen Demo zu beteiligen.
Was noch bleibt ist die Freude, dass die REP Veranstaltung noch schlechter
besucht war, mit offenbar keinem einzigen Gast.
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Marktheidenfeld – Naziaufmarsch: 14.06.2008:
(Demobericht < - )
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Neo-Nazis mit neuer Onlinepräsenz im Raum MIL/AB
Seit kurzem existieren 2 neuen Websites mit neonazistischem Hintergrund. Dafür verantwortlich ist Pascal Scholz aus Miltenberg, der zuvor schon für die Website der Kameradschaft Miltenberg verantwortlich war, was nicht die einzige kontinuität darstellt. So geben beide als Kontaktadresse das gleiche Postfach in Miltenberg an. Diese Website wurde allerdings seit Monaten nicht mehr aktualisiert, es schien bereits so als ob sich das Problem von selbst gelöst hätte.
Nun gibt es einen neuen Anlauf die Naziszene am Untermain zu organisieren.
So fand am 18. Jannuar im Raum Miltenberg der “1. Kameradschaftsabend mit Reichsgründungsfeier” statt. Dazu eingeladen hatte der “JN Stützpunkt Miltenberg”, der wohl eher eine Phantom-Gruppierung ist/war.
Im Internet ist die Szene nun allerdings zum einen durch das “Aktionsbüro Untermain”, zum anderen durch den “Nationalen Beobachter Untermain” vertreten. Letztere Seite ist besonders interessant, erfährt man hier doch das sich Neonazis auf einer Wahlkampfveranstaltung der Grünen (wer tut sich sowas denn freiwillig an?) im Kino Casino, Aschaffenburg, herumtrieben und offenbar auch Fotos aufnahmen. Verwunderlich, das unter der Rubrik “Termine” ausnahmslos linke Veranstaltungen wie z.B. anstehende Partys/Konzerte in Wertheim und Erlenbach angegeben werden, selbst kriegt man anscheinend nichts auf die Beine. Wir sind jedenfalls gespannt ob sich dort auch nur ein Nazi blicken lässt.
Quelle: Auszeit-News
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Nazis feiern in Unterwittbach
Einer Meldung zu folge, soll eine Nazifeier am 16.02.2008 in Unterwittbach stattgefunden haben. Etwa 30-50 Rechtsextreme feierten dort den Abend über. Die Veranstaltung richtete Robert M. aus Unterwittbach auf seinem Grundstück aus. Ursprünglich war eine Gaststätte zwischen Hasloch und Unterwittbach angedacht, die ihm jedoch abgesagt hat.
Bereits in der Vergangenheit hat der mitte 20ig jährige Ehrfahrungen mit Nazifeiern sammeln können, so kam es im Herbst 2006 in der örtlichen Festhalle zu einer Veranstaltung. Die Gemeinde sagte ihm 2007 wieder ab, als er versuchte die Lokalität abermals anzumieten. Der Ausweichsort war damals die örtliche Gaststätte “Engel”.
Am Abend der Feier war die Polizei mit 5 Streifenwagen vor Ort, mehreren Hunden und Zivilpolizisten, die die Veranstaltung schützten. Die lokale Presse schrieb bis zum heutigen Datum nichts von diesem Ereignis. Laut aufmerksamen Nachbarn sollen sich unter die feiernde Masse auch Neonazis aus der Schweiz gemischt haben.
Quelle: paudz.tk